Personalisierung

Aus Living Lab AAL
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Personalisierte Software zielt darauf ab, implementierte Funktionalität aufgrund der Anforderungen der individuellen Endanwender*innen zu optimieren: im Idealfall sollte personalisierte Software den Anwender*innen als direkt für ihre persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen entwickelt erscheinen. Endanwendende rücken damit nicht nur beim Entwurf der Software in den Mittelpunkt, sondern insbesondere beim Laufzeitverhalten. Erst die Berücksichtigung der zur Laufzeit aktuellen, möglicherweise komplexen Anforderungen und Bedürfnisse eines Nutzenden bestimmen das letztendliche Verhalten der Software.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen adaptierbarer und adaptiver Software:

  • adaptierbar sind Programme, die die Nutzenden mittels Vorgaben an die jeweiligen Präferenzen anpassen können. Beispiele für die Gruppe der adaptierbaren Softwares sind z. B. die myPortals, deren Inhaltsangebot, -auswahl und -präsentation von den Nutzenden einstellbar sind.
  • adaptiv sind Systeme, die die Anforderungen der Endanwender*innen selbsttätig lernen und geeignete Anpassungen durchführen. Beispiele adaptiver Systeme findet man u. a. im Electronic Commerce, die aufgrund der Klassifizierung von Nutzenden zu Benutzergruppen und der Analyse des Kaufverhaltens typischer Nutzergruppen Produkte vorschlagen und präsentieren.

In der Praxis herrschen in der Regel Mischformen vor, d. h. personalisierte Software ist sowohl adaptierbar als auch adaptiv.

Einzelnachweise